Zwei Menschen können denselben Weg gehen.
Der eine sieht nur den steilen Anstieg.
Die andere bemerkt den Duft des Waldes, das Licht zwischen den Bäumen und die Aussicht am Horizont.
Der Weg ist derselbe.
Der Blick ist ein anderer.
Unser Gehirn sucht ständig nach dem, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.
Konzentrieren wir uns ausschließlich auf Probleme, entdecken wir immer neue Probleme.
Richten wir unseren Blick auch auf Möglichkeiten, Ressourcen und kleine Fortschritte, verändert sich nicht die Realität – aber unsere Handlungsmöglichkeiten.
Coaching bedeutet deshalb nicht, Probleme schönzureden.
Es bedeutet, den Blick zu erweitern.
Unsere Aufmerksamkeit ist wie eine Taschenlampe.
Sie beleuchtet nie alles gleichzeitig.
Sie zeigt immer nur einen Ausschnitt.
Wenn wir ständig auf Fehler, Sorgen und Verpflichtungen leuchten, erscheint unser Leben schnell dunkel und eng.
Lenken wir den Lichtkegel bewusst auch auf unsere Stärken, unsere Werte und das, was uns Kraft gibt, entsteht ein anderes Bild.
Nicht, weil Schwierigkeiten verschwinden.
Sondern weil wir wieder erkennen, worauf wir aufbauen können.
Vielleicht beginnt Veränderung genau dort:
Nicht mit einem neuen Leben.
Sondern mit einem neuen Blick.
Wenn Sie Ihren Blick heute bewusst auf das richten würden, was Ihnen Kraft gibt – was würde als Erstes in den Mittelpunkt rücken?